Ortsbeirat Steinbach: (v. l.) Heidrun Görlach, Manfred Riedl u. Anneliese Walb
Heidrun Görlach neue Ortsvorsteherin von Steinbach
In Steinbach ist am Dienstagabend eine Ära zu Ende gegangen. Nach 20 Jahren als Ortsvorsteher hatte Reinhold Friedrich (SPD) im Vorfeld erklärt, aus Altersgründen nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung zu stehen. Zu seiner Nachfolgerin wurde in der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates in der Fernwaldhalle einstimmig Heidrun Görlach (FW) gewählt.
Ihr Stellvertreter ist Manfred Riedl (SPD). Komplettiert wird das dreiköpfige Gremium von Anneliese Walb (CDU), die als Beisitzerin fungiert. Schriftführer sind die Verwaltungsmitarbeiter Marco Schupp und Bettina Grodd.
Als der Wunsch an sie herangetragen wurde, den Vorsitz im Ortsbeirat zu übernehmen, musste Heidrun Görlach, die bereits in der vergangenen Legislaturperiode Mitglied im war, nicht überlegen. »Ich lebe sehr gerne in Steinbach und möchte etwas für meine Gemeinde tun«, sagt sie. Als Wirtin im Hessischen Hof sieht sie sich sehr gut für dieses Amt aufgestellt. »Ich bekomme viel mit und kann für die Menschen ein guter Ansprechpartner sein.«
Nach der Wahl standen die ersten Anträge zur Beratung an, beide von der SPD. Dem einen, mehr Ruhebänke im Busecker Lück aufzustellen, der Gemarkung zwischen dem Betonwerk Rinn und Oppenrod, wurde zugestimmt. Der andere, die Fläche der Rasenurnengräber auf dem Steinbacher Friedhof zu erweitern, wurde wieder zurückgenommen. Offenbar hat die Gemeinde dies bereits in Angriff genommen.
Für die Zukunft ist der neuen Ortsvorsteherin wichtig, dass das Dorf einen Mehrgenerationenplatz bekommt. Mit Blick auf die geplante Umgestaltung des Areals rund um Fernwaldhalle und Rathaus will sie ihr Augenmerk darauf legen, dass dies umgesetzt wird. »Wir haben hier keinen solchen Treffpunkt«, sagt Görlach. Dieser sei aber vor allem mit Blick auf die Jugend notwendig, Görlach: »Das ist mir ein Herzensprojekt.«