Gerhard Pitz im Amt bestätigt

v.l.n.r): hintere Reihe: Horst Rieper, Jörg Brück, vordere Reihe: Gerhard Pitz, Heidrun Görlach, Sebastian Krieger, Michael Krönung


Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Fernwald

Auf die Einladung zur Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Hessischer Hof“ in Steinbach folgten viele Mitglieder der Freien Wähler Fernwald.

Auf der Tagesordnung standen satzungsgemäße Neuwahlen. Gerhard Pitz wurde nach über 30-jähriger Tätigkeit im Vorstand im Amt des 1. Vorsitzenden einstimmig bestätigt. „Ich freue mich sehr über die Bestätigung im Amt und das mir entgegengebrachte Vertrauen.“ Neu ist der 2. Vorsitzende Michael Krönung. Der altbekannte Freie Wähler zog kürzlich von Linden nach Fernwald und wird dort nun die politische Arbeit der Freien Wähler unterstützen. Das Amt des Rechners übernimmt Sebastian Krieger. Beisitzerin für den Ortsteil Steinbach ist Heidrun Görlach, für den Ortsteil Albach Eckardt Hilberg. Kassenprüfer ist Theo Balser.    

An die Wahl schloss sich der Bericht der Fraktionsvorsitzenden Ulrike Bell-Rieper an bei dem die Themen der Ausschüsse und Gemeindevertretungen aufgezeigt wurden.
Ein besonderes Augenmerk  liegt auf dem bislang fehlenden Haushalt der Gemeinde. „Unsere Gewerbeeinnahmen sind gemessen an der Größe der Gemeinde auf einem stattlichen Niveau. Damit ließe sich ein vertretbarer Haushalt planen“, so Ulrike Bell-Rieper. Erfreulich ist die baldige Inbetriebnahme des Albacher Waldkindergartens, der auf Vorschlag der Freien Wähler von der Lebenshilfe betrieben wird.

Ein Ärgernis, das die Freien Wähler schon seit langem beschäftigt, ist das unverhältnismäßig langsame Tempo in der Gremienarbeit. „Hier kommt es immer wieder zu persönlichen Auseinandersetzungen, was die Arbeit an den Sachthemen behindert. Wir wollen, dass es voran geht und uns in den Gremien nicht weiter mit Animositäten auseinandersetzen“, schließt Ulrike Bell-Rieper ihren Bericht.

Bernhard Becker gab Einblicke in die Arbeit des Energiebeirates. Zur Unterstützung des ehrenamtlich besetzten Beirates hatten die Freien Wähler im letzten Jahr einen Antrag auf Einstellung eines kommunalen  Klimamanagers gestellt. „Der Antrag ist noch im Geschäftsgang der Gemeinde. Wichtig ist, dass die Möglichkeit zur Förderung durch den Bund nicht verpasst wird. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gibt Fördermittel, um den kommunalen Klimaschutz auszubauen. Das geht aber nur, wenn die Gemeinde die Gelder bis Ende 2019 beantragt“, erklärte Bernhard Becker.

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